Schlagwort-Archiv: 16. Jahrhundert

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Venezianische Schule

Die Venezianische Schule war eine Strömung von Komponisten der Renaissance, die in Venedig ansässig war und über viele Jahrzehnte, von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis ins 17. Jahrhundert hinein, europaweite Auswirkungen hatte. Als Begründer gilt der gebürtige Niederländer Adrian Willaert. Weitere bedeutende Komponisten der Venezianischen Schule waren Cipriano de Rore, Claudio Merulo, Andrea Gabrieli, Giovanni Gabrieli und Claudio Monteverdi.

Die Venezianische Schule leistete in der Orgel-Toccata und anderen rein instrumentalen Gattungen bedeutende Beiträge zur Emanzipation der Instrumentalmusik; musikgeschichtlich überaus wichtig ist auch das Konzept des Musizierens im gesamten Raum durch die Entwicklung der so genannten Venezianischen Mehrchörigkeit.

Stilistisch ist die Venezianische Schule durch Erkundung der Chromatik und Abzielen auf starke Kontraste sowohl in der Dynamik als auch in der Klangfarbe gekennzeichnet.

Stil: Stilepochen vom 15. bis 20. Jahrhundert

Hier können Sie sich genauer über die einzelnen Stilepochen vom 15. bis 20. Jahrhundert informieren. Die Inhalte sind von der Wikipedia und Fachliteratur inspiriert und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Renaissance

Renaissance (1420-1530)

Die Renaissance entstand im Florenz des 15. Jahrhunderts. Vorraussetzung dafür war die Blüte der italienischen Städte und die Entstehung einer patrizischen Schicht, deren Reiuchtum es ihr ermöglichte, die führende Stellung durch Mäzenatentum, Prachtentfaltung und öffentliche Aufträge an Künstler zu legitimieren. Die Kunst wird selbständig.  In der Architektur treten römisch-antike Bauformen auf (z.B. Pilaster, Eierstäbe, Palmettenfriese und Girlanden). Als Mittel zur Raumgestaltung gewinnt das Möbel an Bedeutung, es ist nicht nur reiner Gebrauchsgegenstand. Neben geschnitzten Möbeln werden intarsierte und und aufwendig gestaltete Stücke stärker bevorzugt. Durch das Einfärben von Hölzern werden wertvolle Materialien imitiert.

Die intensivere Beschäftigung mit der Natur und die Bekennung zur Antike führen in der Kunst zu neuen Fragen. Die Frage nach dem Wesen der Schönheit wird zu einem tragenden Element in der Kunst, die Künstler versuchen z.B. den idealschönen Menschen darzustellen. Diese idealen Maße und Proportionen spielen auch bei der Planung von Gebäuden eine wichtige Rolle. Durch die Entwicklung der Perspektive konnten Verkürzungen in der Raumtiefe mit mathematischer Exaktheit dargestellt werden. Damit gelingt den Künstlern eine Illusion der Wirklichkeit zu erschaffen die dazu führt, dass diese Wirklichkeit einen immer größeren Einfluss auf die Sujetwahl der Künstler hat.

Der 30jährige Krieg (1618-1648) setzt dieser Epoche des bürgerlichen Wohlstandes in Deutschland ein Ende.

Wichtige Künstler der Renaissance waren:

  • Leonardo da Vinci
  • Michelangelo
  • Raffael
  • Giovanni Bellini
  • Tizian
  • Correggo
  • Albrecht Dürer