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Als Kardinaltugenden bezeichnet man seit Platon die vier Grund-Tugenden: - Klugheit (Weisheit) (lat. prudentia) (gr. σοφία)
- Mäßigung (lat. temperantia) (gr. σωφροσύνη)
- Tapferkeit (lat. fortitudo) (gr. ανδρεία)
- Gerechtigkeit (lat. iustitia) (gr. δικαιοσύνη)
Seit der Stoa wurden von diesen Kardinaltugenden alle weiteren Tugenden abgeleitet. Der Philosoph und Theologe Thomas von Aquin ergänzte sie um die drei theologischen Tugenden (auch als Grundtugenden bezeichnet) - Glaube (lat. fides)
- Hoffnung (lat. spes)
- Liebe (lat. caritas)
Zusammen ergibt das die Siebenzahl, sie wurden auch den sieben Todsünden (Hauptlaster) gegenübergestellt.
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