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Jaspis, auch Hornstein genannt, ist ein durch viele fremde Beimengungen ?verunreinigtes? Mineral aus der Ordnung der Anhydride und eine kryptokristallinische Varietät des Quarzes, eng verwandt mit dem stets fasrig aufgebauten Chalcedon. Die Verwandtschaft ist so eng, dass sogar Stücke vorkommen, bei denen körnig und fasrig aufgebautes Quarzmaterial miteinander verwachsen ist. Der größte Edelstein der Welt ist ein Jaspis aus Botswana, der sich im Deutschen Edelsteinmuseum in Idar-Oberstein befindet. Aus einem 800 kg schweren Rohling wurde eine 224 kg schwere Kugel mit 54 cm Durchmesser geschliffen. Jaspis findet sich derb, eingesprengt, in Kugeln und Geschieben, selten in trauben- oder nierenförmigen Gestalten. Er kann bis zu 20 Prozent Beimengungen fremder Substanzen wie Tonerde, Eisenoxid, Eisenhydroxid und Manganhydroxid enthalten. Da die Menge und Verteilung dieser Beimengungen über das Erscheinungsbild entschieden, ist der Farb- und Varietätenspielraum des Jaspis außerordentlich groß.
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