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Eine Fibel ( lateinisch fibula "Nadel") ist eine meist metallene Gewandnadel des Altertums. Sie wurde benutzt, um Kleider, Umhänge und Mäntel zusammenzuhalten (Gewandschließe). In Europa war sie seit dem 14. bzw. 13. Jahrhundert vor Christus bis ins 14. Jahrhundert nach Christus in Gebrauch. Man kann sie am ehesten mit einer heutigen Brosche oder Sicherheitsnadel vergleichen.
Fibeln bestehen aus einer Nadel und einem Bügel oder einer Decke, die durch eine federnde Spirale kontinuierlich oder durch ein Scharnier verbunden sind.
Vor allem der Bügel fand eine regional und zeitlich stark wechselnde, schmuckreiche Ausgestaltung, wodurch Fibeln für Archäologen ein wichtiger Anhaltspunkt bei der Datierung von Funden sind. Die große Menge von Fundstücken mit zeitlich und regional typischen Dekorationselementen ermöglichte (vor allem für die La-Tene-Kultur) die Aufstellung einer kompletten Typologie zeitlich aufeinander folgender Fibelformen.
Nach der Form der Brosche unterscheidet man unterschiedliche Fibelarten, so z.B. die "Knickfibeln", Aucissafibeln, die so genannten Distelfibeln oder die bekannten Scheibenfibeln.
Fibeln fanden sich sowohl bei den als barbarisch geltenden Völkern als auch bei den Griechen, Römern und Byzantinern.
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