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Diamant (von griechisch diaphainein: "durchscheinen" und adamantos: "das Unbezwingbare") ist neben Graphit und den Fullerenen eine der drei Modifikationen des Kohlenstoffs und mit einer Mohshärte von 10 das härteste natürlich vorkommende Mineral (nur ADNRs sind möglicherweise ein noch härteres Material).
Seine Schleifhärte ist sogar 140-mal so groß wie die des Korund. Allerdings ist die Härte des Diamanten auf seinen einzelnen Kristallflächen unterschiedlich, wodurch es erst möglich wird, Diamant mit Diamant zu schleifen, da in dem dazu verwendeten Diamantpulver jeder Härtegrad vorkommt. Diamant ist bei Raumtemperatur metastabil. Die Aktivierungsenergie für den Phasenübergang in die stabile Modifikation (Graphit) ist jedoch so hoch, dass eine Umwandlung in Graphit bei Raumtemperatur praktisch nicht stattfindet. Diamant besitzt ein kubisches Kristallsystem und ist in reinem Zustand transparent, oft aber durch Verunreinigungen in den verschiedensten Farben gefärbt; die Strichfarbe ist weiß.
Die Masse einzelner Diamanten wird traditionell in Karat angegeben, einer Einheit, die 0,200 Gramm entspricht.
Neben dem eigentlichen, kubisch kristallisierenden Diamant gibt es auch eine sehr seltene hexagonale Kohlenstoffvariante, welche als hexagonaler Diamant oder Lonsdaleit bezeichnet wird.
Ballas (Radialstrahlig) und Carbonado (Polykristallin) bezeichnen dagegen keine Varietäten oder Modifikationen, sondern Diamanten, deren Kristallaufbau durch ungünstige Wachstumsbedingungen fehlerhaft oder stark verformt ist.
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