Kategorie-Archiv: Antike Vitrinen

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Vitrine antik

In jedem Haushalt findet sich so manches ganz besondere Stück. Edle Gläser, Geschirr aus Großmutters Zeit, eine Trophäe oder etwas ganz anderes. Warum sollte es im Kasten verstauben?
Schaukästen und Vitrinen bieten sich geradezu für Präsentationen an. Hier wird das alte Tafelservice zum Blickfang, die erste Zeichnung des Enkels bekommt ihren perfekten Platz. Es gibt so vieles, das sich lohnt, gezeigt zu werden.
Die Glaswand, die zu einer klassischen Vitrine gehört, gestattet den Blick ins Innere. Anspruchsvolles rückt ins Zentrum und wird so zum optischen Highlight. Gleichzeitig minimiert sich so das Risiko einer Beschädigung. Auch Staub setzt sich nur langsam an.
Der wahre Kenner jedoch konzentriert sich nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die Vitrine selbst.
Die richtige Vitrine umschmeichelt die Einrichtung. Sie unterstreicht, ohne zu sehr hervorzustechen. Dabei bleibt sie doch Blickfang Nummer eins. Mit klassischem Flair, vielleicht sogar antik, darf eine schöne Vitrine schon sein. Echtholz und edle Verarbeitung zeigen noch heute die Qualität von einst. Besonders Antiquitäten verleihen einem Raum Wärme, strahlen Leben aus. So werden sie auch rasch zum unverzichtbaren Teil des Interieurs.
Besonders bei antiquarischen Vitrinen ist oft die Geschichte fühlbar. Von der Schlichtheit und bürgerlichen Gemütlichkeit des Biedermeiers, bis zum floralen Jugendstil hatte jede Epoche ihren eigenen Reiz und Charme.
Es stellt sich nun weniger die Frage, ob eine Vitrine tatsächlich notwendig ist. Vielmehr lautet die Frage, welche ist die richtige für mich?
Eine schöne Antiquität findet immer ihren Platz.

Stilrichtungen

Gründerzeit (1871 – 1914 – dem Historismus/Neorenaissance zugehörig)

Hier zeigen reichliche Verzierungen den steigenden Wohlstand der Menschen. Schöne, teure Sachen, sind nun auch dem einfacheren Volk zugänglich. Das zeigt sich auch in den Möbeln. Säulen, Reliefs, Zierknäufe und andere Verzierungen finden sich. Ganz im Gegensatz zum Biedermeier. Dort dominierte schlichte Optik bei hochwertiger Verarbeitung. In der Gründerzeit wollten sich die Menschen durch etwas Prunkvolles ausdrücken.

Jugendstil (1895 – 1915 – dem Sezessionsstil/Art Nouveau zugehörig)

Vor allem von Künstlern geprägt blieb der Jugendstil etwas Besonderes. Oft als Kitsch abgetan, ist hier doch der Wegbereiter zur Moderne zu finden.
Die Gründerzeit brachte bereits industriell gefertigte Möbel hervor. Der Jugendstil kehrte den Trend um. Die Qualität verbessert sich.
Zudem ersetzen einfache Formen Überladenes. Vorbild ist die Natur mit ihrer prachtvollen Tier- und Pflanzenwelt. Seerosen, Lianen und andere florale Muster bringen etwas Spielerisches.

Art Déco (ca 1915 – 1940 – der klassischen Moderne zugehörig)

Eindeutige Stilmerkmale oder Richtung finden sich hier nicht.
Bereits im Jugendstil finden sich Anklänge. Jedoch erst bei der Art Déco werden Eleganz, Kostbarkeit von Material, Farbkraft und Sinnlichkeit so deutlich. Neue Materialien wie Lack, Leder oder simples Metall finden nun genauso Einzug wie edle Hölzer. Fanden sich anfangs noch Überbleibsel des Jugendstils, so verschwanden die feinen Dekorarbeiten gänzlich. In den 30er Jahren standen vor allem Einfachheit und Zweckmäßigkeit im Vordergrund.
Antike Vitrinen sind etwas Besonderes. Eine Wertanlage ebenso wie Teil lebendiger Geschichte. Verzierungen, die gewählte Holzart und die Liebe zum Detail schenken diesen Antiquitäten eine Persönlichkeit.
Doch noch vor allem anderen sollen sie eines sein – ein Quell der Freude und des Vergnügens, wenn sie betrachtet werden.